Geschichte 

 

 

 

 

 

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    1900

  • 1904
     

    Die Gründung

    Eine Reihe engagierter, um die Gemeinschaft und das Dorfleben bemühter Männer gründen den "Radfahrerverein Vorwärts", um das gesellige Miteinander aufzupäppeln und gemeinsamen Interessen nachzugehen.

  • 1910
     

    Das erste Stiftungsfest

    Der Verein feiert sein erstes Stiftungsfest. Zaghaft wagt man sich an die amtlichen Vermerke heran. Die monatlichen Beratungen hält man im "Hirsch" ab, zu den Ausschußsitzungen trifft man sich im "Rad".

  • 1914
     

    Beginn 1. Weltkrieg

    Infolge der Mobilmachung beschließt man, die Vereinsaktivitäten einzustellen und die Beitragszahlungen ruhen zu lassen.

  • 1919
     

    Der Verein lebt wieder auf

    Das durch den Krieg stillgelegte Vereinsleben regt sich wieder. Eine Generalversammlung wird einberufen und bei einer Feier wird der gefallenen Vereinsmitglieder Ernst Frank, Karl Landenberger und Jakob Henne gedacht.

  • 1920
     

    Der Verein wächst

    Zu diesem Zeitpunkt gibt es 85 Mitglieder - eine stattliche Anzahl, die sich ins Vereinsregister eingetragen hat!

  • 1922
     

    Landesverband Württemberg

    Der Verein tritt dem Landesverband Württemberg bei.

  • 1923
     

    Der aktive Sportbetrieb

    Mit der Anschaffung von zwei "Saalmaschinen" wird der aktive Sportbetrieb aufgenommen. (Damals nannte man Radballmaschinen und Kunstfahrräder "Saalmaschinen", da die Wettbewerbe größtenteils im Saal von Gasthäusern stattfanden).

  • 1926
     

    Damen im Verein

    Eine Damenabteilung wird gegründet - seinerzeit eine Sensation!

  •  
     

    1929

  • 1929
     

    25 Jahre

    Auf dem Festplatz bei der "Wolfsgrube" feiert der Verein das 25-jährige Stiftungsfest.

  • 1930
     

    Neue Führung

    Ein denkwürdiges Jahr in der Geschichte des noch jungen Radfahrervereins: Wilhelm Ruckaberle übernimmt die Führung des Vereins und leitet diesen über 35 Jahre bis zu seinem Tod im Jahr 1966.

  • 1931
     

    Auf große Tour

    Am 3.Oktober begeben sich die Radrenner "auf große Tour": die Altersklasse fährt bis zur Kälberstelle und die konditionsstärkeren und gelenkigeren Jugendlichen müssen gar die Strecke bis nach Bebenhausen zurücklegen! Zu diesem Zeitpunkt entdecken die Radfahrer, dass es neben der Rennerei auch eine "kunstvolle" Seite im Radsport gibt, nämlich das Reigenfahren.

  •  
     

    1934

  • 1934
     

    30 Jahre Radfahrverein Vorwärts

    Ein letzter Höhepunkt vor dem Krieg ist das groß angelegte 30-jährige Stiftungsfest. Die Sportler haben feste trainiert und geben sich viel Mühe: schließlich gilt es Radrennen, Jugendfahren, Radballspiele und Reigenfahren zu bestreiten bzw. vorzuführen. Natürlich gehört auch ein Festzug mit Korsowertung zu einem so großen Ereignis.

  • 1951
     

    Die Auferstehung

    Nach den Kriegswirren finden sich einige Mitglieder wieder zusammen, um die "Auferstehung" des Radfahrervereins zu veranlassen. Gottlob Wörn, Albert Stäbler, Paul Mornhinweg und Eugen Löffler werden dazu auserkoren, ein Gründungsfest vorzubereiten, das dann am 8. und 9. September gefeiert wird. Verbunden damit ist auch das Radrennen "Rund um Weil". Von der Gemeinde bekommen die Radsportler den Platz im Seetal kostenlos zur Verfügung gestellt, und unter der Leitung des Vorsitzenden Wilhelm Ruckaberle, der seine ganze Freizeit für den Verein opfert, beginnt man schon bald mit der Erstellung einer Halle.
    Ursprünglich hat das Bauwerk an zwei Seiten ausschwenkbare Klappen, die die Montage eines Zeltanbaus an jeder Seite erlauben. Aufgrund des muldenförmigen Geländes hat es für die Zeltzuschauer den Anschein, als ob sie tiefer sitzen und das Geschehen gewissermaßen auf einer Empore verfolgen.
    Sportlicherseits beginnt unter der Leitung von Paul Mornhinweg wieder das Reigenfahren.

  • 1952
     

    Der Hallenbau

    Der erste Bauabschnitt des Hallenbaus ist fertig und wird am 24. und 25.8. feierlich eingeweiht.
    Radballmaschinen und 4 Kunstradmaschinen werden angeschafft und damit beginnt man wieder, aktiv Hallenradsport zu betreiben.
    Eine Auszeichnung für den Verein ist die Ernennung von Paul Mornhinweg zum Kreisfachwart.

  •  
     

    1954

  • 1954
     

    Der Hallenbau

    Das 50-jährige Jubiläum wird groß gefeiert. Höhepunkte sind das Radrennen "Rund um den Bierkeller", ein Radballturnier und Kunstraddemonstrationen, deren Star der damalige Weltmeister und spätere Bundestrainer Hans Pfeiffer aus Schwenningen ist.

  • 1959
     

    Die ersten Erfolge

    Die ersten radsportlichen Erfolge stellen sich ein: Das Radball-Duo Hans Palesch / Wilhelm Ruckaberle erreicht bei der Württembergischen und Süddeutschen Meisterschaft jeweils den 3. und bei der Deutschen Meisterschaft den 6. Platz in der Jugendklasse.

  • 1960
     

    Die Vergrößerung der Halle

    Der Vereinsvorsitzende Wilhelm Ruckaberle ist wieder einmal Initiator, dieses Mal setzt er sich für die Vergrößerung der Halle ein.

  • 1961
     

    Der zweite Bauabschnitt

    Der zweite Bauabschnitt wird fertiggestellt und eine Kegelbahn eingebaut. Diese ragt auf der Ostseite einige Meter über den Giebel hinaus und so besteht die Möglichkeit, mit einem Zelt die Halle zu vergrößern.

  • 1967
     

    Neue Leitung des Vereins

    Die Halle wird um eine Bühne erweitert. Im Zusammenhang mit dieser Baumaßnahme installiert man neue Sanitäranlagen und Umkleideräume. Nach dem Tod des langjährigen Vorsitzenden Wilhelm Ruckaberle übernimmt Willi Notter die Leitung des Vereins. Zusammen mit seinem Mitarbeiterkreis bemüht er sich besonders um Nachwuchssportler.

  • 1969
     

    Ära des Radrennsports

    Mit diesem Jahr beginnt die Ära des Rennsports. Man bemüht sich intensiv um neue Sportler. Im Rahmen eines Kriteriums wird ein Schülerrennen, für das keine Lizenz erforderlich ist, ausgetragen. Als Anreiz gibt es für jeden Teilnehmer eine Rote Wurst.
    Das Rennen der 11-14jährigen gewinnt Horst Leinich, der später noch viele sportliche Erfolge erringen wird.

  • 1970
     

    Neuer Nachwuchs

    Innerhalb von wenigen Monaten begeistern sich ca. 25 Jugendliche für den Radsport. Betreut werden sie von Trainer Karl Sonnenberg. Es werden Vereinsmeisterschaften durchgeführt und man geht sogar ins Trainingslager. Einige Radsportfans von Schönaich unterstützen Sonnenberg.
    Adolf Schmid wird vom Württembergischen Radsportverband (WRSV) mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.

  •  
     

    1971

  • 1971
     

    Neuer Nachwuchs

    Höhepunkt dieses Jahres ist die Ausrichtung der Württembergischen Querfeldein-Meisterschaft, die gleichzeitig mit dem Länderkampf BRD - Schweiz ausgetragen wird.
    Jetzt wendet der Verein sich auch dem Breitensport zu. Beim ersten Volksradfahren beteiligen sich auf Anhieb 270 Hobbyradler.

  • 1972
     

    Kunstradfahren

    Im Hallenradsport ist man rührig: Unter der Leitung von Trainer Herbert Piller beginnt man im April mit Kunstradfahren.
    Am 25.7. gewinnt Lokalmatador Horst Leinich beim Kriterium "Rund um den Bierkeller" in der Jugendklasse.
    Nach dem Querfeldeinrennen am 29.10. führen Meinungsverschiedenheiten zwischen Vorstandschaft und Karl Sonnenberg dazu, dass dieser das Handtuch wirft. Ein herber Rückschlag, zumal sich auch bald darauf die Mitglieder aus Schönaich zurückziehen und in ihrer Heimatgemeinde einen eigenen Verein gründen.

  • 1973
     

    Letzes mal "Rund um den Bierkeller"

    Zum letzten Mal wird das Rundstreckenrennen auf der beliebten Strecke "Rund um den Bierkeller" ausgetragen. Danach muss aus genehmigungstechnischen Gründen auf die Strecke Hartmannstraße / Seestraße ausgewichen werden.

  • 1975
     

    Radball

    Rolf Brennenstuhl wird 1. Vorsitzender. Er sorgt dafür, dass neben dem Kunstradfahren auch wieder Radball aufgenommen wird.
    In Gerhard Brennenstuhl findet man den richtigen Trainer und Betreuer.

  • 1976
     

    Das Ende des Rennradsports

    Bis zu diesem Zeitpunkt werden noch Kriterien durchgeführt. Leider lässt das Zuschauerinteresse von Jahr zu Jahr nach, und der Verein hat keine aktiven Rennfahrer mehr. Da es für den kleinen Verein nicht möglich ist, Rennsport und Hallenradsport zu betreiben, gibt man die Rennerei auf.

  • 1978
     

    Eine neue Führung

    Der langjährige 2. Vorsitzende Werner Hiller übernimmt die Vereinsführung. Er setzt die von Rolf Brennenstuhl begonnenen Aktivitäten im Hallenradsport kontinuierlich fort und führt den Verein mit großem Engagement.

  •  
     

    1979

  • 1979
     

    Radfahrerverein Vorwärts wird Radsportverein Weil im Schönbuch

    Im Radball stellen sich die ersten größeren Erfolge ein: die Schülermannschaft Jürgen Brennenstuhl / Oliver Palesch qualifiziert sich für die Deutsche Schülermeisterschaft und belegt dort den 5. Platz!
    3 Tage lang feiert der Verein unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Mast auf dem Festplatz am See sein 75-jähriges Vereinsjubiläum. Verbunden damit ist auch das Kreis- und Bezirksfest. Beim Festzug beteiligen sich 700 Radsportfreunde! Der "Radfahrerverein Vorwärts" ändert seinen Namen in "Radsportverein Weil im Schönbuch"

  • 1980
     

    Touristikfahren

    Man nimmt Touristikfahren ins Programm auf. Die Aich-Neckartal-Schönbuch Rundfahrt weist Strecken von ca 55 und 110 km Länge auf.

  • 1981
     

    Eine neue Vereinssatzung

    Um die Gemeinnützigkeit des Vereins rechtlich abzusichern, wird eine neue Vereinssatzung erarbeitet und beim Amtsgericht Böblingen eingetragen.

  • 1982
     

    Deutsche Meisterschaft...erneut

    Erneut qualifiziert sich eine Schülermannschaft für die Deutsche Meisterschaft im Radball. Norbert Daubner und Dirk Palesch erreichen in Mainz-Mombach den 4. Platz.

  • 1983
     

    Erfolg bei der Deutschen Juniorenmeisterschaft

    Die sportlichen Erfolge setzen sich fort. Bei der Deutschen Juniorenmeisterschaft in Korbach belegen Jürgen Brennenstuhl und Oliver Palesch den 4. Platz.

  • 1984
     

    Eine weitere Ehrennadel

    Wieder ist eine Mannschaft des Vereins bei einer Deutschen Juniorenmeisterschaft dabei! In Delligsen belegen Norbert Daubner und Dirk Palesch den 6. Platz.
    Rolf Brennenstuhl wird mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

  • 1986
     

    Auf dem Treppchen

    Zum ersten Mal steht eine Radballmannschaft unseres Vereins bei einer Deutschen Meisterschaft auf dem Treppchen. Norbert Daubner und Dirk Palesch werden in Köln 3. Deutscher Juniorenmeister. Außerdem schaffen Jürgen Brennenstuhl / Oliver Palesch in der heimischen Radsporthalle bravourös den Aufstieg in die II.Bundesliga.
    Auch die Kunstradabteilung, die seit November 1983 von der erfahrenen Trainerin Gaby Schuster geleitet wird, hat ihren ersten großen sportlichen Erfolg zu melden: Petra Brennenstuhl wird 3. Württembergische Meisterin der Schülerinnen B.

  • 1987
     

    Die Freizeitsportgruppe

    Durch die Gründung einer Freizeitsportgruppe wird das Breitensportangebot vergrößert. Unter der Führung von Walter Maisch werden in den Sommermonaten an jedem Freitagabend Wanderfahrten von ca 20 - 30 km Länge durchgeführt. Es finden auch Tages-und Halbtagesfahrten statt.

  • 1988
     

    Deutsche Schülermeiserschaft im Kunstradfahren

    Als erste Kunstradfahrerin unseres Vereins nimmt Petra Brennenstuhl an einer Deutschen Schülermeisterschaft teil. In Stadtlohn belegt sie den 5. Platz, nachdem sie zuvor Württembergische Vizemeisterin der Schülerinnen A wurde.
    Für seine hervorragenden Verdienste um den Verein erhält Rolf Brennenstuhl vom Württembergischen Radsportverband die Ehrennadel in Gold.

  • 1990
     

    Ein Bundespokalfinale

    Als einzige Mannschaft der II. Bundesliga erreichen Jürgen Brennenstuhl / Norbert Daubner, die seit 1988 zusammen spielen, das Bundespokalfinale und schlagen sich gegen die renommierten Bundesligamannschaften sehr tapfer. Sie erhalten den Fairness-Pokal und werden aufgrund der hervorragenden Leistungen von Bundestrainer Hans Krämer zu einem Länderkampf gegen Österreich herangezogen.
    In der Radballjugend erreichen Thomas Speidel / Martin Löffler den 3. Platz bei der Süddeutschen Meisterschaft.
    Auch die Kunstfahrabteilung kann weitere Erfolge verbuchen. Astrid Ruckaberle und Rolf Weiler belegen bei den Württembergischen Schülermeisterschaften jeweils den 3. Platz.

  • 1991
     

    Große Erfolge im Kunstradfahren

    Einen weiteren Höhepunkt setzen die Kunstradfahrer mit dem Gewinn der Württembergischen Meisterschaft der Schüler C durch Rolf Weiler. Den Titel der Württembergischen Vize-Schülermeisterin holt sich Astrid Ruckaberle, die sich damit auch für die Deutsche Schülermeisterschaft qualifiziert

  • 1992
     

    Das Radball - Bundespokalfinale in Weil

    Der Verein richtet das Radball - Bundespokalfinale aus. Unsere Mannschaft Jürgen Brennenstuhl / Norbert Daubner ist leider nicht mit von der Partie, da sie im Halbfinale knapp gescheitert ist. Dafür schafft dieses Duo beim 3. Anlauf in Schiefbahn souverän den Aufstieg in die 1. Radball-Bundesliga.
    Die Kunstradfahrer stellen gleich 3 Teilnehmer zu Deutschen Meisterschaften. Am erfolgreichsten ist Astrid Ruckaberle, die in Kriftel/Taunus den Titel der Deutschen Vize-Schülermeisterin für sich verbuchen kann. Bei den Schülern wird Rolf Weiler als jüngster Teilnehmer auf Anhieb sechster.
    Pech hat Petra Brennenstuhl, die die Bronze-Medaille bei der Juniorenmeisterschaft in Gärtringen nur ganz knapp verfehlt.
    Eine "artistische" Leistung vollbringen die Vereinsmitglieder bei der Neudeckung des Hallendaches mit Aluprofilblechen.

  • 1993
     

    Die erste Deutschen Schülermeisterin

    Seit 15 Jahren leitet der 1. Vorsitzende Werner Hiller nunmehr den Verein mit großem Engagement.
    Der Trainerin Gaby Schuster ist es zu verdanken, dass die Kunstradabteilung wiederum 3 Teilnehmer zu Deutschen Meisterschaften schicken kann. Mit großem Erfolg: Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte holt sich eine Teilnehmerin unseres Verein den Titel der Deutschen Schülermeisterin - Astrid Ruckaberle. Rolf Weiler, der noch 2 Jahre in der Schülerklasse starten darf, wird überraschend 3. Deutscher Schülermeister.
    Petra Brennenstuhl startet zum ersten Mal bei den Frauen und wird 9. Deutsche Meisterin.
    Beim Radball behauptet sich nach dem erfolgreichen Aufstieg unsere Mannschaft Jürgen Brennenstuhl / Norbert Daubner hervorragend. Sie erreicht den 7. Tabellenplatz und verpaßt nur ganz knapp die Endrunde zur Deutschen Meisterschaft.
    Der Verein organisiert in diesem Jahr zum 20. Mal das Volksradfahren "Rund um den Stallberg", das seit 1974 um Volkswandern bereichert ist.

  •  
     

    1994

  • 1994
     

    90 Jahre RV Weil

    Ein sehr arbeitsreiches Jahr für unsere Vereinsmitglieder.
    Der Radsportverein wird 90 Jahre alt und feiert dies vom 17.6.94 - 20.6.94 auf dem Festplatz am See. Ein Festzelt wird aufgebaut und unsere Gäste mit einem abwechslungsreichen Programm unterhalten. Im Rahmen der Feierlichkeiten werden Werner Hiller und Erwin Brennenstuhl mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Darüber hinaus wird Werner Hiller auch noch mit der Verdienstnadel des Württembergischen Radsportverbandes geehrt.
    Im August wird mit dem Anbau zur Erweiterung der Radsporthalle begonnen, am 9.November ist Richtfest.
    Die Liste der sportlichen Erfolge unserer Kunstradfahrer wird immer größer:
    Astrid Ruckaberle: 3. Platz Deutsche Juniorenmeisterschaft, 1. Württembergische Juniorenmeisterin, Nominierung in die Junioren Nationalmannschaft.
    Rolf Weiler: 1. Deutscher Schülermeister, 1. Württembergische Schülermeister
    Patrick Ruckaberle: Kreis- und Bezirksmeister.
    Im Radball werden Jürgen Brennenstuhl und Norbert Daubner 5. der Deutschen Meisterschaft und belegen den 4. Platz im Bundespokal-Finale.
    Die Freizeitradler unter der Leitung von Walter Maisch finden immer stärkeren Zuspruch. Es muss eine zweite Gruppe gebildet werden.

  • 1995
     

    Weitere große Erfolge

    1995 ist ein weiteres sportlich erfolgreiches Jahr. Die Liste der Erfolge wird so lang, dass hier nur die wichtigsten wiedergegeben werden können:
    Kunstradfahren: Astrid Ruckaberle: Junioren-Europameisterin, Deutsche Juniorenmeisterin, Gesamtsiegerin im LBS-Cup.
    Rolf Weiler: Deutscher Schülermeister, 2. Platz Württ. Schülermeisterschaften, Gesamtsieger im LBS-Cup.
    Patrick Ruckaberle: 7. Platz Württ. Schülermeisterschaften, 2.Platz Bezirks- und Kreismeisterschaften

    Radball:
    Jürgen Brennenstuhl / Norbert Daubner: 3. Platz Deutsche Meisterschaften, 2. Platz im Deutschlandpokal
    Dietmar Häbe / Thomas Speidel: Aufstieg in die Oberliga
    5er Radball: 3. Platz Württ. Meisterschaft (Jürgen Brennenstuhl/Norbert Daubner/Martin Daubner/Thomas Speidel / Dietmar Häbe / Jürgen Müller/Klaus Löffler)

    Breitensport:
    Am Volksradfahren nehmen 270 Personen teil.

  • 1996
     

    Noch mehr Erfolge

    Die sportlichen Erfolge reißen nicht ab:
    Kunstradfahren:
    Astrid Ruckaberle verteidigt ihren in Heerlen/Holland ihren Europameisterschaftstitel erfolgreich und belegt den 2. Platz bei der Deutschen Juniorenmeisterschaft.
    Rolf Weiler erreicht den 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren

    Radball:
    Jürgen Brennenstuhl / Norbert Daubner gewinnen den Deutschlandpokal und belegen den 5. Platz bei der Deutschen Meisterschaft.
    Im 5er-Radball belegt unsere Mannschaft den 1. Platz bei der Württ. Meisterschaft (Jürgen Brennenstuhl / Norbert Daubner / Dietmar Häbe / Martin Daubner / Thomas Speidel / Jürgen Müller / Oliver Palesch).
    Der Verein richtet die Aufstiegsspiele zur 1. Bundesliga im 5er-Radball aus. Austragungsort ist in Holzgerlingen, da unsere Halle zu klein ist. In unserer eigenen Halle wurde das Halbfinale des Deutschland-Pokals ausgerichtet.

    Freizeitradler:
    Auch der Breitensport erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit. Am Volksradfahren nehmen ca. 340 Radler teil.
    Der Mitbegründer der Freizeitradler, Walter Maisch, gibt nach 9jähriger Leitung sein Amt aus beruflichen Gründen auf. Nachfolger wird Heinrich Schmid.

  • 1997
     

    RV Weil im Internet

    Aus einer Idee der Freizeitradler ensteht der Internet-Auftritt des Radsportvereins, der damit als erster Verein aus Weil im Schönbuch seit Januar 1997 im stark wachsenden Informationssystem Internet vertreten ist. Gestaltung und Pflege der Homepage übernimmt Stefan Hoffmann. Die Präsentation des Vereins im Internet wird von der Öffentlichkeit interessiert angenommen, mehr als 1400 Zugriffe werden im ersten Jahr verzeichnet.
    Astrid Ruckaberle wird zum drittem mal in Folge und mit neuem Europarekord Junioren-Europameisterin im Kunstradfahren. Sie ist damit die erste Kunstradfahrerin, die als Juniorin dreimal den Europameistertitel gewinnt.
    Aufgrund der starken Leistungen im Kunstradfahren wird Weil im Schönbuch auch als Ausrichter einer Qualifikationsrunde zur Junioren-Europameisterschaft ausgewählt. Die Veranstaltung wird unter großem Publikumsinteresse in der Gemeindehalle durchgeführt.
    Ebenso finden die Bezirksmeisterschaften im Kunstradfahren der Junioren in Weil in Schönbuch statt.

    Die Radballer richten die 2. Runde des Deutschland-Pokals in der Radsporthalle Weil im Schönbuch aus. Unsere Bundesligamannschaft Jürgen Brennenstuhl / Norbert Daubner gewinnen den 2. Platz bei der Deutschen Meisterschaft.
    Damit hat sich der Radsportverein Weil im Schönbuch in den letzten Jahren zu einem der führenden Vereine im Hallenradsport in Deutschland entwickelt.

  • 1998
     

    Eine Ehrung und ... weitere Erfolge

    Unser Vorstand Werner Hiller wurde am 29.11.1998 mit der Ehrennadel in Gold durch den Sportkreis Böblingen ausgezeichnet.

    Sportliche Erfolge:
    Astrid Ruckaberle qualifiziert sich auf Anhieb für die Weltmeisterschaft der Elite und belegt einen sensationellen 3. Platz. Ihr wird ein großer Empfang in Weil im Schönbuch bereitet. Höhepunkt war ihr erster Eintrag ins "Goldene Buch" der Gemeinde Weil im Schönbuch am 23.11.1998.
    Die Radball-Mannschaften Jürgen Brennenstuhl / Norbert Daubner, sowie Dietmar Häbe / Thomas Speidel und Martin Daubner / Oliver Palesch beenden ihre aktive Laufbahn mit einem Abschiedsturnier am 14.11.98 in der Radsporthalle. Mit dabei waren u.a. die Elite-Mannschaften aus Lieme (Andreas und Thomas Steinmeier) und aus Gärtringen (Michael und Sandro Lomuscio).
    Unser Verein organisiert in diesem Jahr zum 25. mal ein Volksradfahren.

  • Die Radbörse
     

    RV Weil im Internet

    Am 13.3.1999 wurde erstmals eine Radbörse (Gebrauchtfahrradmarkt) veranstaltet, welche von da an jährlich durchgeführt wird.

  •  
     

    2000

  • 2000
     

    Der erste Weltmeistertitel

    Die Hallenradsport Weltmeisterschaft fand von 24.11. – 26.11.2000 in der Sporthalle Böblingen statt. Der ganze Verein war auf den Beinen und bejubelte den 1. Weltmeistertitel unserer Kunstradfahrerin Astrid Ruckaberle und den Weltmeistertitel unserer Radballfreunde Michael und Sandro Lomuscio vom RV Gärtringen.
    Beim Empfang in Weil im Schönbuch durfte sich Astrid am 27.11.2000 zum zweiten Male in das "Goldene Buch" der Gemeinde Weil im Schönbuch eintragen.

  • 2001
     

    Feldwege naja - dafür Titel ohne Ende

    In Verbindung mit dem 28. Volksradfahren wurde zum ersten mal ein Inliner-Lauf durchgeführt. Die ca. 10 km lange Strecke wurde von den 29 Teilnehmern von sehr gut bis sehr schlecht bezeichnet. Allgemein wurde beanstandet, dass der Belag der Feldwege zu grob wäre. Da sich in unserem Gebiet keine geeignete Strecke befindet wird in der nächsten Zeit kein Inliner-Lauf mehr stattfinden.
    Sportlich läuft weiterhin alles bestens. Astrid Ruckaberle wurde bei der Weltmeisterschaft in Japan zum zweiten mal Weltmeisterin und holte auch in Deutschland sämtliche Titel. Auch die anderen Kunstradfahrer entwickeln sich ständig weiter.

  • 2002
     

    Werner Hiller

    Werner Hiller tritt nach 24 Jahren als 1. Vorsitzender des Vereins zurück. Er wird am 1.12.2002 zum Ehrenvorsitzenden ernannt. In seiner Laudatio zählt Heinrich Schmid seine Verdienste um den Verein auf und würdigt Werner Hiller als einen Mann,
    - der den größten Teil seiner Freizeit in den Dienst anderer gestellt hat
    - der in den letzten 24 Jahren unseren Verein von einem Dorfverein zu einem Verein mit internationalen Bekanntheitsgrad geführt hat und
    - als einen Mann, dessen Name in unserer Vereinschronik mit ganz dicken Lettern geschrieben werden muss.
    Werner Hiller war von Kind an aktiv am Vereinsleben beteiligt. 1958 trat er als 9-jähriger in den Verein ein und übernahm das Amt des Vereinsdieners (Austragen der Vereinspost und Benachrichtigungen). Dies machte er bis ca. 1964. Er begann damals auch mit dem Radball – Training, aber zu Punktspieleinsätzen ist es nicht gekommen, da seinerzeit keine Betreuer zur Verfügung standen.
    Von 1970 an wurde er nach und nach mit verantwortlichen Führungsaufgaben betraut:
    von 1970 – 1972 war er 2. Kassierer
    von 1972 – 1977 war er 2. Vorsitzender und ab
    1978 bis 2002 war er 1. Vorsitzender des Vereins.

    Zu seinen größten Verdiensten gehört zweifellos, dass er mit Weitblick den kontinuierlichen Ausbau unserer Radsporthalle vorantrieb, so dass wir heute eine Trainingsstätte haben, die uns unabhängig von kommunalen Hallen macht. Er schaffte dadurch die Basis für den sportlichen Aufschwung unserer Sportler bis hin zur Weltspitze und verschaffte unserem Verein einen internationalen Bekanntheitsgrad.
    Der sportliche Aufstieg des RV Weil im Schönbuch ist untrennbar mit dem Namen Werner Hiller verbunden.
    Werner Hiller erhielt ein Geschenk des Vereins und wurde vom Vorsitzenden des Sportkreises Böblingen mit der Ehrennadel in Silber des WLSB ausgezeichnet.
    Nachfolger von Werner Hiller im Amt des 1. Vorsitzenden wird ein Viererteam, bestehend aus Kira Schölzke, Erna Brennenstuhl, Marianne Brennenstuhl und Heinrich Schmid.

    Die außerordentliche Mitgliederversammlung vom 11.6.2002 beschließt eine neue Satzung.
    In der Radsporthalle wird ein Geschäftszimmer eingerichtet. Im Obergeschoß der Halle wurden 2 neue Umkleideräume fertig gestellt. In der Halle wurden die Toiletten komplett neu renoviert und verschiedene Schönheitsreparaturen vorgenommen, sowie ein Mischpult und neue Mikrofone angeschafft. Es wird beschlossen, dass eine Vereinszeitung herausgegeben wird.

    Bei der WM in Dornbirn / Österreich erreicht Astrid einen hervorragenden 2. Platz. Bei dieser Veranstaltungen wurde sie wieder von zahlreichen Vereinsmitgliedern begleitet. Auch Bürgermeister Andreas Brand und der gesamte Gemeinderat von Weil im Schönbuch war unter den Zuschauern

  • 2003
     

    Der dritte WM-Titel

    Als Vorbereitung zur 100-Jahr-Feier in 2004 wird die Radsporthalle wird von außen neu gestrichen. Die Planung wird von einem Festausschuss übernommen. Die Vereinsgeschichte wird aufgearbeitet und eine Festschrift erstellt.
    Zur Weltmeisterschaft nach Schiltigheim / Frankreich fuhren wieder zahlreiche Fans aus Weil im Schönbuch mit bejubelten den 3. WM-Titel von Astrid Ruckaberle.

  •  
     

    2004

  • 2004
     

    100 Jahre RV Weil

    Der Verein ist 100 Jahre alt und begeht das Jubelfest mit vielerlei Veranstaltungen und Aktivitäten: Neujahrsempfang, Tanz in den Mai, Hauptfest mit Festumzug und Verabschiedung von Astrid Ruckaberle. Der Radtreff unternimmt eine 3-tägige Jubiläumsfahrt durchs Isartal.
    Ehrungen von Rolf Brennenstuhl für 50 Jahre aktive Vereinsarbeit und seiner Ehefrau Erna Brennenstuhl für 30 Jahre aktive Vereinsarbeit sowie Rolf Maurer für 40 Jahre Vereinsmitgliedschaft. Astrid Ruckaberle erklärt ihren Rücktritt vom aktiven Sport und wird in einer glänzenden Abschiedsgala mit internationalen Gästen vor ausverkaufter Gemeindehalle verabschiedet. Bürgermeister Andreas Brand und Vorstandssprecher Heinrich Schmid heben in ihren Reden nochmals ihre sportlichen Erfolge hervor (dreimal Junioren-Europameisterin, 6 WM-Teilnahmen, davon 3 WM-Titel, 1 x Zweite und 2 mal Dritte und 7 mal Deutsche Meisterin) und betonen, dass sie durch ihre zahlreichen Erfolge den Namen der Gemeinde Weil im Schönbuch und den des Vereins weltweit bekannt gemacht hat. Durch ihr sympathisches Auftreten war sie eine ideale Botschafterin für unsere Heimatgemeinde und unseren Verein.
    Als Astrid zum Schluss der Abschiedsgala selbst noch einmal aufs Rad stieg und zur Melodie von "Time to say goodbye" ihre letzte Kür fuhr, wurde sie von allen Gästen mit Standing Ovations gefeiert.
    Zur Erinnerung an die großartigen Veranstaltungen wurde der Festumzug und die Abschiedsgala von unserem Sponsor TV-Unit auf einem DVD-Film festgehalten.
    Mit einem Helferfest im Herbst ist das arbeitsintensive und ereignisreiche Jahr ausgeklungen.

  • 2005
     

    Etwas Ruhe

    Nach dem sehr arbeitsintensiven Vorjahr das die Mitglieder sehr viel Kraft kostete,verläuft dieses Jahr wesentlich ruhiger.
    Rolf Weiler verlässt den Verein für ein Jahr um in den USA zu studieren. Carolin Bauer beendet ihre aktive Karriere und hilft nun beim Training der Schülerinnen. Durch den Weggang von Astrid und Rolf rückt die Jugendarbeit mehr in den Fokus.
    Der Bereich Radball kommt durch die berufliche Belastung der Trainer Michael Ruckaberle und Maik Hoffmann nicht richtig voran. Es sind vier Kinder im Alter zwischen acht und elf Jahren im Training.

  • 2006
     

    Neue Einrichtung

    Neue Tische und Stühle für die Halle werden angeschafft. Im Bereich Breitensport wird Nordic-Walking eingeführt, aber im selben Jahr wieder eingestellt. Aus dem gleichen Grund aus dem auch kein Volksradfahren und kein Inliner-Lauf mehr durchgeführt wird: Mangel an Interesse.
    Auch das Radball läuft sehr schleppend, da die Trainer immer weniger Zeit haben.
    Das Kunstradfahren feiert weiterhin Erfolge.

  • 2007
     

    Kein Radball mehr

    Es findet kein Radball mehr statt. Im Kunstrad ist man weiterhin erfolgreich

  • 2008
     

    Neuer Schwung im Radball

    Im Radball tut sich wieder was. Martin und Norbert Daubner beginnen mit dem Training für den Nachwuchs. Bereits im ersten Jahr sind 12 Kinder im Training und es kann auch schon wieder eine Mannschaft in der Verbandsrunde gemeldet werden. Der Tod von Gerhard Brennenstuhl hinterlässt eine große Lücke im Verein.

  • 2009
     

    Ein neuer Vorstand

    Im Vorstand finden Veränderungen statt. Heinrich Schmid sowie Kira und Andreas Schölzke treten nicht mehr zur Wahl an. Der neue Vorstand besteht ebenfalls aus einem Viererteam das sich nun folgendermaßen zusammensetzt: Erna Brennenstuhl, Brigitte Weiler, Tanja Brüning und Stefan Brüning.
    Die Abteilung Radball wird nun auch von Oliver Palesch als Trainer unterstützt. Es werden drei Mannschaften in der Verbandsrunde gemeldet und das erste Gerhard-Brennenstuhl-Gedächtnisturnier wird in Weil ausgetragen.

  • 2010
     

    Eine neue Jugendbetreuerin

    Lara Brennenstuhl zieht sich aus gesundheitlichen Gründen vom Kunstradfahren zurück und engagiert sich als Jugendbetreuerin im Verein. Teresa Stoll macht im Einzel weiter.

  • 2011
     

    Neue Erfolge im Radball

    Bei der Vorstandswahl tritt das Viererteam nicht mehr an. Als neuer Vorstand teilen sich Beata Leinich und Oliver Palesch die Aufgaben.
    Im Radball muss wieder mit den Sportlern aus Weil gerechnet werden. Die Erfolge setzen sich fort.

  • 2012
     

    Ein Dreamteam

    Durch gemeinsame Anstrengungen gewinnt der RV-Weil den Dreamteam-Pokal des Radiosenders Antenne 1.